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Anhalt Logistics

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Tradition und Fortschritt Es war das Jahr 1930, als der 28jährige August Anhalt, Sohn eines Gastwirts und Brennstoffhändlers, sich i...

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Tradition und Fortschritt

Es war das Jahr 1930, als der 28jährige August Anhalt, Sohn eines Gastwirts und Brennstoffhändlers, sich in seinem Heimatort Karolinenkoog als Fuhrunternehmer selbstständig machte.

Erster motorisierter Mercedes Lo2750
In seinem dritten Jahr der Selbständigkeit, 1933, konnte er vom Kutschbock und Pferdewagen auf seinen ersten motorisierten Mercedes Lo2750 umsteigen. Diesen nutzte er zum Transport von Stückgut, Frischfleisch und andere Waren quer durch Deutschland und Polen.

Zweiter motorisierter Mercedes Lo3000
Bereits ein Jahr später, 1934, konnte ein weiterer Mercedes angeschafft werden. Dieses mal war es ein Lo3000.

Erster 3,5 to Mercedes L03750
Der dritte LKW konnte dann bereits 1935 angeschafft werden. Es handelte sich um einen Mercedes vom Typ L03750, ein Dreieinhalbtonner.

Konfiszierung von Fahrzeugen und Fahrern
1939 wurden alle Fahrzeuge konfisziert und samt Fahrern zum Bau von Verteidigungsanlagen verpflichtet.

Wiederaufnahme des Fuhrbetriebes
Nachdem die Fahrer 1945 ohne Fahrzeuge zurückkehrten, war der Bedarf, Dinge zu transportieren, sehr groß. Aber es gab keine Fahrzeuge, um diesen Bedarf zu decken. August Anhalt gelang es, eine Mercedes Sattelzugmaschine Typ L5000 mit Planenauflieger und einen 28er Deutz Straßenschlepper mit zwei Anhängern zu beschaffen.

Aufgabe der Transporttätigkeit von August Anhalt
1952 wurde der Fernverkehr eingestellt.

Einstieg von Horst Anhalt in das Unternehmen seines Onkels J. A. Bödewadt
Im Jahr 1958 nahm der ausgelernte KFZ-Handwerker Horst Anhalt eine Stelle als Fahrer im 1933 gegründeten Betrieb seines Onkels Jakob A. Bödewadt in Lunden an. Als er dann in den Fernverkehr ging, wurde ein Mercedes L311 sein ständiger Begleiter. Drei Jahre später kam der neu erworbene Kurzhauber Typ L322 dazu, den er bis 1969 fuhr.

Neugründung der Spedition Horst Anhalt
1969 übernahmen Horst und Gudrun Anhalt den Fuhrbetrieb des Onkels, zu dem 2 LKW´s gehörten, ein Henschel HS11 und ein Mercedes L322. Dies war auch das Gründungsjahr der Spedition Horst Anhalt. Jakob A. Bödewadt ging in Rente und Horst Anhalt führte das Geschäft, wie geplant, unter seinem Namen weiter. Er übernahm die Fahrzeuge und den Betriebshof.

Kauf des ersten Silofahrzeuges und Beginn der Spezialisierung
Der erste Silowagen kam 1970 zur Verstärkung des Fuhrparks dazu. Es handelte sich um einen Henschel HS22.

Umzug auf das heutige Betriebsgelände in Rehm-Flehde-Bargen
Bis 1977 waren schon acht Silo- und Kipperzüge für die Horst Anhalt Spedition im Einsatz. Dadurch wurde ein Umzug auf ein größeres Gelände unumgänglich und in Rehm-Flehde-Bargen fand man einen Platz, der groß genug war für Betriebshof, eine Werkstatt und ein Büro.

Erste Tankfahrzeugtransporte
1983 wurden die ersten Fahrzeuge für Tanktransporte angeschafft und bereits ein Jahr später konnte man die Anhalt Tankzüge auch international auf den Straßen sehen. Es wurden Lebensmittel-, Chemie- und Gefahrguttransporte quer durch Europa und die damaligen Ostblock-Staaten durchgeführt. Die Spedition Horst Anhalt wuchs ständig weiter und 1997 hatte die Flotte bereits eine Stärke von 105 Zügen.

Neugründung einer Transportfirma in Polen
1998 wurde die Entscheidung gefällt, eine Niederlassung in Polen zu gründen.

Umzug ins neue Bürogebäude
Nach einer kurzen Bauzeit wurde das neue Verwaltungsgebäude am Stammsitz in Bargen bezugsfertig. Seit 2000 ist dieses Gebäude Sitz der Geschäftsleitung und der größte Teil des Disponenten- und Verwaltungsteams schickt von hier aus die Lkw´s auf Tour.

Eröffnung der Niederlassung Duisburg
2001 wurde die erste Niederlassung der Anhalt Logistics in Duisburg eröffnet. Somit hatte man im Rheinland eine Tankreinigung und eine Werkstatt.

Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000; HACCP und GMP-07
Im Jahr 2002 entschloss man sich, die Silotransporte einzustellen und sich auf das Hauptgeschäft, den Transport von Flüssiggütern, zu konzentrieren. Um den ständig wachsenden Ansprüchen der Kunden genüge zu tun, hat sich die Anhalt Logistics nach DIN EN ISO 9001:2000, HACCP und GMP-07 zertifizieren lassen. Der Grundstein für eine qualitativ noch höherwertige Dienstleistung war somit gelegt.

Offizielle Einweihung der Tankreinigungsanlage
2003 wurde die in Rehm-Flehde-Bargen errichtete Tankreinigungsanlage eingeweiht. Sie verfügt über eine Tankinnen- und über eine Außenreinigungsspur.

Einrichtung der Niederlassung Hamburg
Die zweite Niederlassung der Anhalt Logistics wurde 2005 in Hamburg eröffnet. Die unmittelbare Nähe zur Autobahn ermöglicht einen verkehrsgünstig gelegenen Stellplatz für unsere Fahrzeuge und war ein ausschlaggebendes Argument für die Platzwahl. Dort wurde auch die neu gegründete Abteilung Intermodal-Verkehre angesiedelt. Auch suchte man neue Wege und so wurden die ersten Tankcontainer angeschafft. Der Intermodale Verkehr mit Depots in Bargen und Duisburg hatte damit Einzug gefunden in das Angebot der Anhalt Logistics.

SQAS-Zertifizierung Road und Cleaning für Bargen
Zudem konnte man in dem Jahr zum ersten Mal die Zertifizierung nach SQAS Road und SQAS Cleaning für den Stammsitz in Bargen erlangen.

40jähriges Betriebsjubiläum
2009 kann man auf 40 Jahre Firmengeschichte zurückblicken.

Neueröffnung der Tankreinigungsanlage in Duisburg
Nach einer mehrmonatigen Modernisierungsphase konnte 2012 die neue Reinigungsanlage am Standort Duisburg wiedereröffnet werden.

Übernahme der Mitarbeiter und des Fuhrparks der Spedition von Pein Transport + Logistik GmbH in Hamburg-Waltershof
Mit diesem neuen Standort in unmittelbarer Nähe zum Hamburger Hafen und der Autobahn A 7 in Hamburg-Waltershof kann die Anhalt Logistics auch im Bereich Seehafen- und Containerlogistik tätig werden.

Die 3. Generation der Familie Anhalt steigt in das Unternehmen ein
Mit Alina Anhalt ist nun auch die 3. Generation der Familie Anhalt in das Familienunternehmen eingestiegen.

Auf Wachstumkurs
Mit über 600 Transporteinheiten und 430 Mitarbeitern an vier Standorten ist Anhalt weiter auf Europakurs.
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